Fairpay-Webservice Content-Marketing

im Schnell-Check

  • eine moderne Form des „Erlaubnis“-Marketings
  • charmant & elegant
  • vertrauensbildend
  • fördert positives Markenimage
  • langfristig wirksam

Was ist Content-Marketing?

Content-Marketing ist eine moderne und elegante Form des Marketings, die sich deutlich vom klassischen Marketing unterscheidet. Das klassische Marketing, auch Interruption-Marketing oder übersetzt Unterbrechungsmarketing genannt, unterbricht und stört den Rezipienten (den Empfangenden) bei seiner aktuellen Tätigkeit. Etwa wenn sich dieser einen Film im Free-TV ansieht und dann die Werbeunterbrechung dazwischen kommt oder wenn er gerade am Herd steht und sein Mobilfunkanbieter anruft, um ihm ein Vertragsupgrade anzubieten.

Selten wird sich der Filmschauende oder der Angerufene über die Unterbrechung freuen und selten wird er gerade für das angebotene Produkt oder die Dienstleistung empfänglich sein, weil er in diesem Moment etwas ganz anderes wollte: in der Stimmung des Films versinken oder ein leckeres Essen zubereiten, ohne dass es anbrennt. Das klassische Marketing empfinden die meisten Menschen folglich als lästig und unangenehm. Das, was das Unternehmen im Moment des Sendens seiner Werbebotschaft will, und das, was der Kunde kurz vor dem Empfangen der Werbebotschaft wollte, steht im Gegensatz zueinander, es ist nicht im Einklang.

Anders ist das beim Content-Marketing. Content-Marketing gehört zum Permission-Marketing, übersetzt Erlaubnis-Marketing. „Erlaubnis“ bezieht sich dabei auf den potentiellen Kunden und meint, dass dieser dem werbetreibenden Unternehmen aktiv erlaubt, ihn mit seinen Inhalten und seinem Angebot zu konfrontieren. Wenn Sie vorher noch nichts von Content-Marketing gehört haben, dann klingt das im ersten Moment vielleicht nach einem unwahrscheinlichen Wunsch-Szenario. Doch die Funktionsweise ist leicht nachvollziehbar und bestechend logisch. Im Content-Marketing macht das Unternehmen nicht den ersten Schritt, indem es zu einem willkürlichen Zeitpunkt auf den potentiellen Kunden zugeht und ihn aufdringlich darum bittet, jetzt sofort ein bestimmtes Produkt zu kaufen.

Nein, im Content-Marketing geht es darum, mit dem Rezipienten und späteren Kunden eine Beziehung aufzubauen, in der erst das Unternehmen etwas gibt und dafür später bereitwillig vom Kunden eine Gabe erhält.

Beim Content-Marketing besteht also der erste Schritt darin, sich in den Kunden und dessen Bedürfnisse und Fragen hineinzudenken und dann Inhalte zu erstellen, die diesen Bedürfnissen gerecht werden, die seine Fragen beantworten und nützlich für ihn sind. Sucht Ihre ideale Zielperson dann bei Google oder Youtube nach einer Lösung für ein bestimmtes Problem, dann wird er genau zu Ihrem Lösungsangebot und infolge zu Ihrem Unternehmen finden! Der erste Schritt im Content-Marketing ist also ein Geben, das Nehmen kommt später.

Vielleicht widerspricht das Ihrem unternehmerischen Instinkt und wirft Zweifel auf, ob es sich lohnt, etwas zu geben, obwohl es doch eigentlich das Ziel ist, etwas vom Kunden zu bekommen. Das ist eine verständliche Frage, und die Antwort ist einfach:

Ja, es lohnt sich. Content-Marketing macht sich normale menschliche Beziehungsgefüge zunutze. Und wenn Sie mit Ihren Inhalten nicht ausschließlich egoistische Menschen ansprechen, dann werden die Menschen, die sich Ihre informativen Videos angesehen oder Ihre hilfreichen Texte durchgelesen haben, es Ihnen später danken. Sie werden Vertrauen gefasst haben, Ihr Unternehmen mit positiven Assoziationen besetzt haben und Ihre kostenpflichtigen Dienste nutzen oder Ihr Produkt kaufen, sobald sie so weit sind.

Um die Vorteile des Content-Marketings gegenüber dem klassischen Marketing zu veranschaulichen, sehen wir uns am besten zwei Alltagssituationen an.

Zwei Alltagsbeispiele zur Erklärung

Video-Marketing-mit-Niveau

Einfach nur ein Spaghettieis

Das erste Beispiel: Stellen wir uns vor, Sie sitzen im Eiscafé und möchten ein Eis essen. Die Sonne schien tagsüber kräftig ins Büro, Sie hatten schon seit dem Mittagessen Lust auf ein leckeres Spaghettieis und freuen sich nun, es gleich bestellen und verspeisen zu können. Zwei Szenarien, wie es weitergehen könnte:

Das erste Szenario: Der freundliche Kellner hat bemerkt, dass Sie Platz genommen haben und nickt Ihnen begrüßend zu. Die Karte liegt bereits auf dem Tisch und der Kellner lässt Ihnen die Zeit, in Ruhe zu wählen. Sie schauen in die Karte, finden das Spaghettieis Klassik sofort, werden durch das tolle Foto einer Musterportion in Ihrer Lust bestätigt und lesen noch die Liste der Zutaten. Sie waren und sind sich ganz sicher, dass es das Spaghettieis wird. Also nehmen Sie Blickkontakt zum Kellner auf, er kommt an Ihren Tisch und nimmt freundlich Ihre Bestellung entgegen. Er weist Sie noch darauf hin, dass die in einigen neuen Eissorten verwendete Milch jetzt von einem nahegelegenen Bio-Bauernhof kommt, und überbringt Ihre Bestellung dann der Eistheke. Sie sind glücklich darüber, dass das Eis gleich vor Ihnen stehen wird und denken, dass die neuen Eissorten aus Bio-Milch eigentlich ganz gut klingen. Dann kommt auch schon Ihr Spaghettieis, Sie nehmen den ersten Löffel, und es schmeckt köstlich, bis zum letzten Streusel weißer Schokolade. Sie bezahlen und gehen zufrieden nach Hause.

Das zweite Szenario, mit der gleichen Ausgangssituation: Sie sitzen im Eiscafé und haben Lust auf ein Spaghettieis. Der freundliche Kellner hat bemerkt, dass Sie gerade Platz genommen haben und stürmt sofort auf Sie zu. Vor Ihnen liegt zwar schon die Standardkarte, in der Sie das Spaghettieis vermuten, aber der Kellner legt seine Hand darauf und reicht Ihnen mit der anderen eine kleine Zusatzkarte. Auf der Front befindet sich eine lächelnde Zeichentrickkuh und Bilder von verschiedenen Eisbechern. Der Kellner erzählt Ihnen, dass das Eiscafé neue Eissorten und -becher mit Biomilch im Sortiment hat: Joghurt-Himbeer, Tiramisu, Schoko-Minze. Sie sind nicht interessiert, weil Sie wirklich Lust auf das Spaghettieis haben. Der Kellner scheint darauf aber überhaupt nicht zu achten, nimmt die Standardkarte mit und lässt Ihnen nur die Zusatzkarte da. Sie rufen ihm noch hinterher, aber er ist schon im Café verschwunden.

In welchem Szenario ist es nun wahrscheinlicher, dass Sie eines Tages auf das neue Angebot zurückkommen werden und die neuen Eiskreationen ausprobieren? Vermutlich im ersten. Der Kellner hat Ihren Wunsch respektiert und erfüllt. Ohne Ihrem ursprünglichen Interesse in die Quere zu kommen, hat er Ihnen nebenbei von den neuen Eissorten erzählt. Weil Sie in freudiger Erwartung positiv gestimmt waren und das Eiscafé auch zufrieden verlassen haben, behalten Sie die neuen Eissorten wahrscheinlich als zukünftige Option in guter Erinnerung und werden sie vielleicht schon beim nächsten Besuch probieren. Sie haben schließlich die Erfahrung gemacht, dass in diesem Eiscafé Ihr Wunsch nach einem Spaghettieis erfüllt wurde und dass es sehr schmackhaft war. Sie erwarten dann, dass auch die neuen Eissorten sehr lecker sein werden und dass Ihnen genau das gegeben wird, was Sie sich wünschen. Genauso funktioniert Content-Marketing.

Das Eiscafé im zweiten Szenario, stellvertretend für das klassische Marketing, würden Sie wahrscheinlich entweder gleich verlassen oder aber kein zweites mal besuchen, weil dort Ihre Wünsche und Ihr Interesse nicht respektiert wurden. Ihr Interesse und die Handlung des Kellners haben schlicht nicht zusammen gepasst.

Macho oder Gentleman

Das zweite Beispiel: Sie sitzen schon wieder im Eiscafé (und probieren gerade aus voller Überzeugung das neue Joghurt-Himbeer-Eis aus Bio-Milch). Sie beobachten folgendes Schauspiel: Eine junge Frau sitzt allein an einem Tisch und isst ebenfalls ein Eis. Am Tisch gegenüber sitzt ein junger Mann, der sie offensichtlich ganz attraktiv findet. Wir malen uns nun zwei verschiedene Szenarien aus, wie es weitergehen könnte.

Erstens: Der Mann schaut kurz zu der Frau herüber und lächelt ihr zu, als sich die Blicke treffen. Nennen wir den Mann Conrad. Conrad hat sein Eis zwar schon gegessen, aber er denkt, er könnte sich zu der jungen Frau setzen und sie fragen, ob er ihr das Eis spendieren und ihr Gesellschaft leisten darf. Er fasst sich ein Herz, geht an ihren Tisch und fragt sie. Sie ist ein bisschen verlegen, aber willigt ein. Die beiden unterhalten sich über ihre Interessen und ihr Lieblingseis. Conrad erfährt, dass die Frau Hannah heißt. Hannah genießt ihren Erdbeerbecher und lässt sich von Conrad gern erklären, wo im Umkreis von 50km die besten Eisdielen sind. Am Ende des Nachmittags fragt Conrad Hannah nach ihrer Nummer und ob sie sich erneut treffen können.

Das zweite Szenario: Der zweite Mann – wir nennen ihn Mark – geht etwas anders vor. Mark zieht die Ärmel über seinen Oberarmmuskeln noch ein Stückchen nach oben, lehnt sich cool zurück und schaut die junge Frau penetrant an, ohne den Blick auch nur kurz abzuwenden. Er ist überzeugt, dass er begehrt und unwiderstehlich ist. Auch Mark hat sein Eis bereits gegessen. Er ergreift sofort die Gunst der Stunde und geht zu der jungen Frau hinüber. Er erzählt ihr, dass er unter seinem Shirt tolle Bauchmuskeln hat und ein schnelles Auto besitzt, was für die junge Frau super sein wird. Deshalb, sagt er ihr, hat er sich gefragt, ob die beiden sich heute Abend nicht zum Koitus treffen könnten und ob sie ihm dafür auch ihre Handynummer gibt.

Was denken Sie? Wird nun Conrad oder Mark größere Chancen auf die Handynummer (und vielleicht irgendwann auf mehr) haben? 

Sie haben es wahrscheinlich schon durchschaut und wir klären mit einem verlegenen Augenzwinkern auf: CONrad steht in diesem Beispiel für CONtent und MARK für das klassische MARKeting. Mark hat sich wirklich völlig absurd verhalten. Aber übertragen wir die Interaktion zwischen ihm und der jungen Frau auf die Interaktion zwischen Werbetreibenden und Kunden, dann fällt auf, dass dies eine sehr gängige Vorgehensweise ist, die keineswegs als abwegig angesehen wird, obwohl sie genauso egoistisch, überstürzt und unsympathisch ist wie das Verhalten von Mark.

Conrad dagegen, ganz im Sinne des Content-Marketings, hat Hannah zuerst etwas Gutes getan, ihr nützliche Informationen gegeben, eine Beziehung aufgebaut und hat am Ende wohl die besseren Chancen, die Nummer von Hannah zu bekommen und sie wiederzusehen.

Schlussfolgerung: Content-Marketing ist wie der unwiderstehliche Gentleman

Die beiden Beispiele haben jeweils eine gelungene und eine misslungene Interaktion zwischen zwei Menschen gezeigt. Das Gelingen basierte jeweils darauf, den anderen Menschen in seinen Wünschen und seinem aktuellen Interesse zu respektieren und beidem gerecht zu werden. Wunsch und Interesse wurden jeweils zu einem gemeinsamen Wunsch und Interesse. Als Folge waren beide Seiten zufrieden und es hat sich eine Beziehung angebahnt. Diese Beziehung ist die Basis für weiteren Kontakt und dafür, später eigene Wünsche (die mit den Wünschen des Gegenübers übereinstimmen) erfüllt zu bekommen.

Jedes Unternehmen kann sich im Content-Marketing diese Art der Beziehung für die eigene Kundenbeziehung zunutze machen und eine Situation schaffen, in der sich sowohl der Kunde als auch das eigene Unternehmen wohl und als Gewinner fühlt.

Wenn Sie sich nun ein konkretes Praxisbeispiel ansehen möchten, um Content-Marketing noch besser zu verstehen, und wissen möchten, wie wir Sie bei der Umsetzung unterstützen können, dann geht es hier („Unsere Leistungen im Content-Marketing“)  weiter.

Sie haben das Prinzip verstanden und möchten direkt wissen, wie wir Content- und Video-Marketing zusammenbringen? Dann klicken Sie hier. („Video-Marketing“)

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